Aktuelles von kabetec - dem Spezialisten für alles rund um das Thema VR : VR Brille mieten für Seminare, Umbaukits für VR Brillen, Hygienelösungen für Ihr Business...

2020 - du hast alles verändert. Der kabetec-Jahresrückblick

30. Dezember 2020

Niemand hat es kommen sehen – das Jahr 2020. Aber es war nicht alles schlecht – nur anders als geplant 😉


Der Anfang

Im Januar und Februar war alles noch relativ normal. Wir haben Angebote geschrieben für Kunden im Freizeit-Bereich, einige Soundkits und weiteres Zubehör über den ebay-Shop verkauft und sind so recht entspannt ins neue Jahr gestartet.

Das einzige, was Neues mit sich brachte, war


Unser showroom „mr.modicap“

 Dieser sollte Anfang Februar eröffnet werden. Also hieß es: umbauen, planen, Wände streichen, Büro einrichten, ab nach München zu ICAROS und drei tolle VR-Simulatoren abholen, Schaufenster gestalten etc.

Anfang Februar am schneereichsten Tag des Winters haben wir also den Showroom eröffnet mit vielen Besuchern und Freunden. Sebastian Ang von MRTV war da und hat ein tolles Video gedreht und in den folgenden Wochen konnten wir schon den ein oder anderen VR-Begeisterten bei uns begrüßen. Richtig cool!


Erlebnis- und Showroom mr.modicap in Schonach - der VR Point im Schwarzwald

Währenddessen wurde die Website komplett überarbeitet und erste Vorarbeiten für einen eigenen Webshop wurden getroffen. Es lief also alles in die richtige Richtung – sowohl online, als auch für unsere Kunden vor Ort, als auch die Aufträge für unsere großen Kunden wie Freizeitparks und Wasserrutschen beispielsweise kamen ins Rollen.


Die Welt verändert sich – und wir?

Im März dann das Unvorhergesehene – Corona legte uns komplett lahm. Der Showroom musste nach knapp 5 Wochen schon wieder schließen. Unsere großen Kunden, die ja selbst schließen mussten bzw. ein ungewisses Jahr vor sich hatten, zogen Aufträge zurück oder verschoben sie weiiiiiiit nach hinten und die Lieferanten hatten zum Teil ebenfalls große Liefer-Schwierigkeiten.


Anfangs machte uns das etwas Kopfzerbrechen – aber dann kam der Gedanke, das man nun eben neue Wege gehen müsse. Zudem hatten wir jetzt die Zeit, den Webshop vollends aufzubauen. Fotos machen, bearbeiten, Produktbeschreibungen, Werbung, Social-Media-Kanäle, alles aufgebaut im ersten Lockdown. Und mit kleiner Starthilfe einer tollen Facebook-Gruppe (Link) kam unser Webshop ganz gut ins Rollen, so dass damit ein Teil des Umsatzverlustes bestritten werden konnte.

Ganz nebenbei haben wir an einem weiteren Geschäftszweig gefeilt: Der Vermietung von VR-Brillen.

Nachdem Petra Isabel Schlerit sich im Februar in Wien zum ersten zertifizierten VR-Coach Deutschlands ausbilden lies, haben wir daraus mit ihr zusammen ein Modell entwickelt: Sie hält Seminare und Workshops in VR – wir liefern die Hardware dazu. Innerhalb kurzer Zeit wussten bereits einige Kunden diese Form des Lernens und Zusammenseins zu schätzen. Da ja sowieso gefühlt ganz Deutschland im Homeoffice war, war VR eine tolle Möglichkeit, mal wieder mit seinem Team zu interagieren.


Nebenbei schaffte es Bernd durch viel Durchhaltevermögen und am-Ball-bleiben cleanbox davon zu überzeugen, dass kabetec exklusiver Vertriebspartner Deutschlands wird. Kennengelernt hat er diese Neuheit Ende 2019 auf der IAAPA in Orlando. Nun mit Corona natürlich das perfekte Gerät für ein sicher umgesetztes Hygienekonzept. 


kabetec ist exklsuiver Vertriebspartner der cleanbox in Deutschland - für ein perfektes Hygienekonzept

Im Sommer hat sich die Lage dann wieder etwas erholt. Der Showroom durfte wieder öffnen. Viele nette Leute waren da, ob Einheimische, Urlauber, die wieder nach Schonach kamen und sogar die ersten Stammtische konnten wir bei uns begrüßen.


Anfang September konnten wir die BOCOM  mit VR-Brillen und cleanboxen ausstatten – wirklich großartig!


Auch ein weiteres neues Projekt haben wir auf den Weg gebracht – lange haben wir daran gearbeitet, viele Gespräche geführt, getüftelt und können nun seit Anfang Dezember unser modicap PlungeVR präsentieren – ein einzigartiges VR-Schnorchelsystem, mit dem man sich vollkommen frei unter Wasser bewegen kann. Zusammen mit unserem Partner Shhuna  können wir nun Hotels, Freizeitbäder, Parks aber auch Privatpools mit cooler VR-Technologie unter Wasser ausstatten.


kabetec bringt VR unters wasser mitn dem modicap PlungeVR

Ein Wermutstropfen

 Trotz einiger positiver Wendungen, die dieses Jahr uns entgegen aller Voraussichten noch gebracht hat, gab es auch einen Wermutstropfen – die vertrauensvolle, lange Zusammenarbeit mit unserem Hauptlieferanten musste beendet werden. Aber wie sagt man so schön: wo sich eine Tür schließt – öffnet sich eine neue! Und deshalb freuen wir uns sehr, dass wir die Chance haben, mit mit einem neuen, innovativen und top motivierten Lieferanten zusammenzuarbeiten und sind uns sicher, dass das eine absolut erfolgreiche Zusammenarbeit ist.

Das erste Projekt, die Soundkits für die neue Quest 2, ist jedenfalls schon mal sehr vielversprechend! Auch mit dem modicap PlungeVR zeigt sich, wie toll sich ein Projekt umsetzen lässt, wenn man gemeinsam an Ideen arbeitet. Über diese neue Tür, die sich hier also geöffnet hat, sind wir super-froh!


Eine neue Welt eröffnet sich uns

Zwischendurch hatten wir auch mal Besuch von einem sympatischen Griechen – Nikitas Glykas – der uns eine von XRSpace in Taiwan neu entwickelte autarke VR-Brille vorgestellt hat, die als Soziale Plattform dienen soll.

Als dann gegen Ende des Jahres (der Showroom war ja coronabedingt mal wieder geschlossen, wir hatten also Zeit 😉) die Anfrage kam, ob wir XRSpace als Projektteam zur Verfügung stehen möchten, um diese neue Brille ausführlich zu testen, Events auf der Plattform zu veranstalten und weitere User in die MANOVA-World einzuführen, haben wir nicht allzu lange gezögert…. Seither sind wir also jeden Abend in der MANOVA Welt zu finden.


Wir positionieren uns neu

2020 ist also nicht nur das Jahr, dass alles veränderte, es ist auch das Jahr, indem sich unser Geschäftsmodell komplett verändert hat.

Vom Lösungsanbieter für VR-Hardware im Freizeitbereich zum Komplett-Anbieter für alle Lösungen rund um VR – Hygiene, Vermietung, Erlebnisse, Modifikationen.




„Wenn es dir nicht gefällt, wie die Dinge sind: Beweg dich! Du bist kein Baum“ Jon Rohn



Wir bewegen uns also immer weiter und können es kaum abwarten, was dieses neue Jahr an spannenden Projekten, interessanten Menschen und unglaublichen Veränderungen mit sich bringen wird…



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Am 16. Oktober fand an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) der Aktionstag zur Brustgesundheit statt – ein Tag voller spannender Vorträge, innovativer Ideen und intensiver Gespräche über Aufklärung, Früherkennung und Forschung. Wir durften als Projektpartner des MammAware-Forschungsprojektes vor Ort dabei sein und uns mit Fachleuten, Studierenden und Interessierten über die Rolle digitaler Technologien in der Gesundheitsbildung austauschen. Forschung trifft Praxis – Wissen sichtbar machen Am Aktionstag "Tag der Brustgesundheit" bot die FHV ein abwechslungsreiches Programm. Expert:innen aus Medizin, Pflege und Forschung gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Präventionsstrategien. Besonders beeindruckend war der Vortrag von Dr. Frank Hofmann von Discovering Hands, der die entscheidende Bedeutung der Früherkennung hervorhob. Ein zentrales Thema war das Interreg-Forschungsprojekt „MammAware“, das von Dr. Hubert Jocham vorgestellt wurde.  Ziel des Projekts ist es, mithilfe moderner Technologien – darunter auch Virtual-Reality-Elemente – neue Wege der Aufklärung und Schulung zu schaffen. Besonders spannend: Die Einbindung von sehbehinderten und blinden Frauen mit ihrem außergewöhnlich ausgeprägten Tastsinn. In Kooperation mit Discovering Hands werden sogenannte medizinisch-taktile Untersucherinnen (MTU) ausgebildet, die kleinste Gewebeveränderungen in der Brust frühzeitig ertasten können. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Vielfalt und Technologie gemeinsam Prävention stärken können. Daher war das besondere Highlight der musikalische Auftritt der blinden Merve, die zukünftig im Rahmen des Forschungsprojektes als MTU ausgebildet wird.
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Neue Module: Mehr Vielfalt, mehr Praxisnähe Mit dem jüngsten Update erweitert VR4Care sein Portfolio um zwei praxisorientierte Module: Neugeborenenpflege und Brustkrebs. Beide Themen wurden in enger Zusammenarbeit mit Pflegeexpertinnen und -experten entwickelt, um realitätsnahe Szenarien zu schaffen, die Auszubildenden und Fachkräften eine moderne, sichere und motivierende Lernumgebung bieten. Neugeborenenpflege: Dieses Modul wurde in Zusammenarbeit mit Frauke Bruns und der Bildungsakadamie Volmarstein im Rahmen einer Masterthesis erstellt. Hier erleben Lernende, wie verantwortungsvoll die Erstversorgung von Neugeborenen ist: ein erster Schrei und der Ablauf muss sitzen. In diesem Prüfungsmodus trainieren die Lernenden Schritt für Schritt die Vorbereitung für die Erstversorgung. In zukünftig geplanten ergänzenden Teil-Modulen kann die Vorbereitung der Erstversorgung für Erstlerner dann unter Anleitung geübt werden. Brustkrebs: Das Brustkrebsmodul ist ein reines Theoriemodul und widmet sich der medizinischen Wissensvermittlung rund um die Erkrankung. Im Mittelpunkt stehen die Erkennung von Tumoren, das Verständnis verschiedener Tumorarten und -größen, sowie typische Symptome und Risikofaktoren. Ziel ist es, Lernende für die Bedeutung der Früherkennung zu sensibilisieren und ein solides Grundverständnis für Krankheitsbilder, Diagnoseverfahren und anatomische Zusammenhänge zu schaffen. Interaktive Visualisierungen und klar strukturierte Inhalte helfen dabei, komplexe medizinische Themen verständlich und einprägsam aufzubereiten – ideal für den Einsatz in theoretischen Unterrichtseinheiten oder Selbstlernphasen. Durch die Anschauliche Gestaltung möchten wir aktiv zum Thema Brustkrebsvorsorge beitragen. Gerade auch als Projektpartner von MammAware , einem von Interreg geförderten Forschungsprojektes zum Thema Brustgesundheit und Früherkennung, möchten wir besser auf das Thema und dessen Wichtigkeit aufmerksam machen.
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Virtual Reality & Gesundheit – Was der Körper wirklich erlebt Virtual Reality eröffnet neue Welten – aber sie wirkt auch intensiv auf unseren Körper. Statt auf Technik oder Datenschutz zu schauen, konzentriert sich dieser Artikel bewusst auf gesundheitliche Auswirkungen von VR auf Augen, Gehirn, Gleichgewichtssinn, Haltung und Kreislauf. Themen wie Datenschutz, Medienerziehung oder Suchtgefahr werden nur am Rand erwähnt – denn im Mittelpunkt steht: Was passiert mit dem Körper, wenn wir VR nutzen? Gehirn & Gleichgewicht – warum VR „verwirrt“ VR erzeugt künstliche Bewegung. Die Augen melden dem Gehirn: „Wir laufen, fliegen oder drehen uns“. Der Körper meldet jedoch: „Wir stehen still“. Dieser Sinneskonflikt nennt sich visuell-vestibuläre Diskrepanz, auch bekannt als Motion Sickness. Typische Reaktionen: Schwindel, Übelkeit Kopfschmerzen oder Druckgefühl Schweißausbrüche, leichte Übelkeit wie „Reisekrankheit“ Orientierungsprobleme nach dem Absetzen Dieser Zustand ist meist harmlos, aber deutlich spürbar – ähnlich wie beim Autofahren oder auf einem Schiff. In unseren statischen Anwendungungen wie beispielsweise die Pflegesoftware "VR4Care" achten wir deshalb darauf, dass das Bild ganz ruhig bleibt und der Nutzer keine Motion Sickness entwickelt. Augenbelastung: Nähe, Fokus & trockene Augen In VR starren die Augen dauerhaft auf ein Display in wenigen Zentimetern Entfernung. Gleichzeitig müssen sie aber so tun, als würden sie weit in die Tiefe blicken. Das führt zu: Überanstrengung der Augenmuskulatur, trockenen Augen (weniger Lidschlag), verschwommenem Sehen und erhöhter Licht- & Blendempfindlichkeit Empfehlung: -> Pausen alle 15–30 Minuten -> 20-20-20-Regel (Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in 20 m Entfernung schauen.) Körperliche Sicherheit im Raum VR blendet die reale Umgebung aus – und damit auch potenzielle Stolperfallen. Nutzer*innen sollten: einen freien Bewegungsraum von mind. 2 × 2 m einplanen Kabel, Möbel, Haustiere, Gläser etc. entfernen möglichst stehend auf rutschfestem Untergrund spielen oder arbeiten bei körperlich aktiven VR-Inhalten (Fitness, Boxen, Tanzen) Platz + Halt sicherstellen Nutzung durch Kinder Viele Hersteller empfehlen VR erst ab 12 oder 13 Jahren. Grund: Die visuelle und neuronale Entwicklung ist bei Kindern noch nicht abgeschlossen. Eltern sollten: Nutzungszeit streng begrenzen auf körperliche Reaktionen achten kindgerechte Inhalte wählen keine Dauer-Nutzung zulassen (z. B. stundenlange Spiele) Orientierung & Nachwirkungen Nach dem Absetzen der VR-Brille kann der Gleichgewichtssinn für einige Sekunden irritiert sein. Daher: nicht sofort Treppen steigen, Fahrrad fahren oder Auto lenken, langsam zurück in die reale Umgebung „ankommen“ und bei anhaltendem Schwindel VR vermeiden (ggf. ärztlich abklären lassen) Dauer & Pausen Eine allgemein akzeptierte Empfehlung lautet: Nach 15–30 Minuten VR-Nutzung eine Pause einlegen. Wer länger VR nutzt (z. B. für Arbeit, Training, Therapie), sollte regelmäßig: stehen / gehen lüften Wasser trinken die Augen entspannen Wer sollte vorsichtig sein? Personen mit folgenden Vorerkrankungen sollten VR nur nach Absprache mit Fachpersonal nutzen: Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen starke Gleichgewichtsstörungen chronische Migräne akute Augen- oder Nackenprobleme Herz-Kreislauferkrankungen Generell empfehlen wir Personen über 60 Jahren VR nur nach ärztlicher Absprache zu nutzen. und zu guter Letzt: Datenschutz & Psyche nicht vergessen VR erhebt oft zusätzliche Daten wie Körperbewegung, Blickrichtung oder Reaktionszeiten. In sozialen VR-Welten gelten außerdem dieselben Risiken wie im restlichen Internet: Mobbing, Suchtgefahr, Manipulation, Datenmissbrauch. Verbraucher-Tipps: Datenschutzrichtlinien prüfen Profil- & Bewegungsdaten nur freigeben, wenn nötig Kinder und Jugendliche begleiten Zeitlimits setzen – auch für Erwachsene Fazit: VR ist sicher – wenn man sie richtig nutzt Virtual Reality kann Lernen, Spielen und Arbeiten enorm bereichern. Gesundheitlich problematisch wird es vor allem dann, wenn zu lange, zu intensiv oder ohne Pausen genutzt wird. Wer auf Körperreaktionen achtet, Gefahrenquellen im Raum minimiert und verantwortungsvoll mit der Technik umgeht, kann VR sicher genießen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie noch Fragen dazu haben - egal ob zu den körperlichen Voraussetzungen oder zu datenschutzkonformer VR-Hardware.
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