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Das war die Learntec 2024

18. Juni 2024

kabetec goes Karlsruhe

Bernd und Sarah auf der Learntec

Besuch auf der Learntec: Virtuelle Realität im Einsatz für Bildung und Training

Anfang Juni hatten wir das Vergnügen, die Learntec zu besuchen, eine der führenden Messen für digitale Bildung in Europa. Diese Veranstaltung bot uns wie immer die perfekte Gelegenheit, einen tieferen Einblick in die neuesten Trends und Technologien im Bildungsbereich zu gewinnen. Besonders beeindruckt hat uns der umfangreiche Einsatz von Virtueller Realität (VR) in Bildung und Training. Wo vor 5 Jahren noch kein einziger Anbieter etwas mit VR gezeigt hat, waren es heuer eine große Anzahl an VR/AR-Anbeitern und -Nutzern.

In diesem Blogbeitrag möchten wir unsere Eindrücke und Erkenntnisse teilen und den Zusammenhang zwischen VR und moderner Bildung beleuchten.


Die Learntec: Ein Hotspot für digitale Bildung

Die Learntec findet jährlich in Karlsruhe statt und zieht Fachleute aus der ganzen Welt an, die sich für digitale Bildungslösungen interessieren. Von innovativen Lernplattformen über E-Learning-Tools bis hin zu neuesten Hardwareentwicklungen - die Vielfalt der präsentierten Technologien war beeindruckend. Doch ein Thema stach besonders hervor: die Virtuelle Realität.


Virtuelle Realität: Mehr als nur ein Spielzeug

Während VR ursprünglich vor allem aus der Gaming-Welt bekannt ist, hat sie in den letzten Jahren ihren Weg in zahlreiche andere Bereiche gefunden, darunter auch die Bildung und das Training. Auf der Learntec wurde deutlich, dass VR mittlerweile als ernstzunehmendes Werkzeug in Schulen, Universitäten und Unternehmen eingesetzt wird.


VR im Bildungswesen

In der schulischen Bildung ermöglicht VR immersive Lernumgebungen, in denen Schüler komplexe Themen auf anschauliche und interaktive Weise erleben können. Beispielsweise können sie historische Ereignisse nacherleben, chemische Experimente durchführen oder biologische Prozesse hautnah erfahren. Dies fördert nicht nur das Verständnis, sondern auch die Motivation und das Engagement der Lernenden.

Ein besonders beeindruckendes Beispiel auf der Learntec war eine VR-Anwendung, die den Schülern die Möglichkeit bot, das antike Rom zu erkunden. Durch die virtuelle Zeitreise konnten die Schüler die Architektur und das tägliche Leben dieser Epoche erleben, als wären sie selbst vor Ort. Solche Erlebnisse bleiben nachhaltig im Gedächtnis und bieten einen deutlichen Mehrwert gegenüber traditionellen Lehrmethoden.


VR in der beruflichen Weiterbildung und im Training

Auch in der beruflichen Weiterbildung hat VR großes Potenzial. In vielen Branchen, wie z.B. dem Gesundheitswesen, der Luftfahrt oder der Industrie, können komplexe und risikoreiche Aufgaben in einer sicheren virtuellen Umgebung trainiert werden. Dies reduziert nicht nur die Kosten für teure Trainingsmaterialien und Ausrüstungen, sondern minimiert auch das Risiko für die Auszubildenden.

Auf der Learntec konnten wir eine VR-Simulation für die Ausbildung von Chirurgen ausprobieren. Diese Anwendung ermöglichte es, komplexe Operationen realistisch nachzustellen, wodurch angehende Chirurgen ihre Fähigkeiten verbessern konnten, ohne Patienten zu gefährden. Solche Trainingsmethoden erhöhen die Präzision und das Vertrauen der Auszubildenden erheblich.


Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es auch Herausforderungen, die überwunden werden müssen. Dazu gehören die hohen Kosten für die Entwicklung und Implementierung von VR-Anwendungen sowie technische Hürden wie die benötigte Hardware und die Verfügbarkeit von Inhalten. Dennoch ist das Potenzial enorm und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologie lässt hoffen, dass diese Barrieren in naher Zukunft überwunden werden können.

Die Learntec hat uns gezeigt, dass VR ein wichtiger Bestandteil der Zukunft der Bildung und des Trainings sein wird. Die immersive Natur dieser Technologie bietet Lernenden einzigartige Möglichkeiten, Wissen zu erwerben und Fähigkeiten zu trainieren. Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich und freuen uns darauf, zu sehen, wie VR die Bildungslandschaft weiter verändern wird.



Fazit

Unser Besuch auf der Learntec war eine inspirierende und aufschlussreiche Erfahrung. Zum ersten Mal haben wir auch eine Guided Tour mit Torsten Fell mitgemacht, was wirklich supergut war. Wir können diese Touren jedem Besucher der Messe nur empfehlen.

Da wir nur einen Tag vor Ort waren, haben wir die kurze Zeit genutzt, um Termien mit Partnern, Liefranten und Kunden wahrzunehmen sowie neue Kooperatonspartner auszuloten.

Wer mehr Zeit hat oder seine Zeit anders plant sollte auch unbeding tbei den zahlreichen Fachvortägen zuhören. Eine wahre Inspiration.

Die Virtuelle Realität erweist sich als mächtiges Werkzeug, das die Art und Weise, wie wir lernen und trainieren, revolutionieren kann. Es ist klar, dass VR nicht nur ein vorübergehender Trend ist, sondern eine langfristige Veränderung in der Bildungs- und Trainingslandschaft darstellt. Wir freuen uns darauf, diese Entwicklungen weiter zu verfolgen und sind gespannt, welche neuen Möglichkeiten die Zukunft bringen wird.

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Letzte Woche waren wir beim CareX Festival in Minden – zwei Tage voller Austausch, neuer Perspektiven und toller Gespräche rund um Pflege, Innovation und Zukunftsfähigkeit. Am 20. und 21. Januar durften wir vor Ort unsere Pflegesoftware VR4Care vorstellen – und waren dabei der einzige Anbieter mit Virtual Reality. Für uns besonders wertvoll: der direkte Dialog mit Pflegepraktikern, Trägern und Entscheidern darüber, wo Schulung, Einarbeitung und Wissenstransfer heute an ihre Grenzen stoßen – und wie immersive Technologien hier konkret in Form von VR-Trainings unterstützen können. Die Gespräche haben einmal mehr gezeigt: Innovation entsteht nicht durch Technik allein, sondern durch echte Anwendungsfälle, Akzeptanz im Alltag und Lösungen, die Pflege wirklich entlasten und bereichern. Genau hier setzt VR4Care an – mit realitätsnahen Trainings, sicherem Lernen und neuen Wegen der Wissensvermittlung. Und das unabhängig von verstaubter Wissensvermittlung. VR erlaubt Fehler, generiert Wissen und Sicherheit und schafft die Pflegestars von morgen!
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Am 16. Oktober fand an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) der Aktionstag zur Brustgesundheit statt – ein Tag voller spannender Vorträge, innovativer Ideen und intensiver Gespräche über Aufklärung, Früherkennung und Forschung. Wir durften als Projektpartner des MammAware-Forschungsprojektes vor Ort dabei sein und uns mit Fachleuten, Studierenden und Interessierten über die Rolle digitaler Technologien in der Gesundheitsbildung austauschen. Forschung trifft Praxis – Wissen sichtbar machen Am Aktionstag "Tag der Brustgesundheit" bot die FHV ein abwechslungsreiches Programm. Expert:innen aus Medizin, Pflege und Forschung gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Präventionsstrategien. Besonders beeindruckend war der Vortrag von Dr. Frank Hofmann von Discovering Hands, der die entscheidende Bedeutung der Früherkennung hervorhob. Ein zentrales Thema war das Interreg-Forschungsprojekt „MammAware“, das von Dr. Hubert Jocham vorgestellt wurde.  Ziel des Projekts ist es, mithilfe moderner Technologien – darunter auch Virtual-Reality-Elemente – neue Wege der Aufklärung und Schulung zu schaffen. Besonders spannend: Die Einbindung von sehbehinderten und blinden Frauen mit ihrem außergewöhnlich ausgeprägten Tastsinn. In Kooperation mit Discovering Hands werden sogenannte medizinisch-taktile Untersucherinnen (MTU) ausgebildet, die kleinste Gewebeveränderungen in der Brust frühzeitig ertasten können. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Vielfalt und Technologie gemeinsam Prävention stärken können. Daher war das besondere Highlight der musikalische Auftritt der blinden Merve, die zukünftig im Rahmen des Forschungsprojektes als MTU ausgebildet wird.
von Bernd Kaltenbach 7. November 2025
Neue Module: Mehr Vielfalt, mehr Praxisnähe Mit dem jüngsten Update erweitert VR4Care sein Portfolio um zwei praxisorientierte Module: Neugeborenenpflege und Brustkrebs. Beide Themen wurden in enger Zusammenarbeit mit Pflegeexpertinnen und -experten entwickelt, um realitätsnahe Szenarien zu schaffen, die Auszubildenden und Fachkräften eine moderne, sichere und motivierende Lernumgebung bieten. Neugeborenenpflege: Dieses Modul wurde in Zusammenarbeit mit Frauke Bruns und der Bildungsakadamie Volmarstein im Rahmen einer Masterthesis erstellt. Hier erleben Lernende, wie verantwortungsvoll die Erstversorgung von Neugeborenen ist: ein erster Schrei und der Ablauf muss sitzen. In diesem Prüfungsmodus trainieren die Lernenden Schritt für Schritt die Vorbereitung für die Erstversorgung. In zukünftig geplanten ergänzenden Teil-Modulen kann die Vorbereitung der Erstversorgung für Erstlerner dann unter Anleitung geübt werden. Brustkrebs: Das Brustkrebsmodul ist ein reines Theoriemodul und widmet sich der medizinischen Wissensvermittlung rund um die Erkrankung. Im Mittelpunkt stehen die Erkennung von Tumoren, das Verständnis verschiedener Tumorarten und -größen, sowie typische Symptome und Risikofaktoren. Ziel ist es, Lernende für die Bedeutung der Früherkennung zu sensibilisieren und ein solides Grundverständnis für Krankheitsbilder, Diagnoseverfahren und anatomische Zusammenhänge zu schaffen. Interaktive Visualisierungen und klar strukturierte Inhalte helfen dabei, komplexe medizinische Themen verständlich und einprägsam aufzubereiten – ideal für den Einsatz in theoretischen Unterrichtseinheiten oder Selbstlernphasen. Durch die Anschauliche Gestaltung möchten wir aktiv zum Thema Brustkrebsvorsorge beitragen. Gerade auch als Projektpartner von MammAware , einem von Interreg geförderten Forschungsprojektes zum Thema Brustgesundheit und Früherkennung, möchten wir besser auf das Thema und dessen Wichtigkeit aufmerksam machen.
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